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Die Hauptstadt An der Nordostküste von Teneriffa breitet sich die
Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife zu Füßen ihrer etwas höher und weiter im Landesinneren gelegenen früheren
Hauptstadt La Laguna aus. Heute sind die beiden Orte baulich fast zusammengewachsen, Doch schon ihre
Entstehungsgeschichte war miteinander verwoben. Mit dem Bau eines Hafens ( Ende des 15. Jh.) und des militärischen
Stützpunktes Fort Agaete wurde der Anfang für die Gründung der Stadt Santa Cruz de Tenerife geschaffen.
Als Verwaltungs- und Bischofssitz sowie der Gründung einer Universität, wurde 1723 die Hafenstadt Santa Cruz de
Tenerife zur Hauptstadt erklärt. |
Der Hafen Santa Cruz besitzt den einzig international bedeutenden
Hafen der Insel. Hier laufen die wirtschaftlichen Fäden zusammen. Die über 200 000 zählenden Einwohner der Stadt
verdienen hauptsächlich ihren Lebensunterhalt in der Hafen- Handels- und Verwaltungswirtschaft.
Im Passagier und Handelshafen mit dem mehr als 2 km langem Kai werden jährlich über 14 Mio. Bruttoregistertonnen
umgeschlagen. |
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Traditionen Auf Tenerifa wird jedes Jahr im Januar / Februar der
zweitgrößte Carneval ( neben Rio de Janero / Brasilien ) der Welt gefeiert. In La Laguna und Santa Cruz
wird in farbenprächtigen Umzügen und ausgelassenen Strassenfesten gefeiert. Bis zu zwei Wochen feiern die
bunt verkleideten Tinerferos die tollen Tage die am Aschermittwoch ( Entierro de la sardina / Beerdigung der
Sardine ) ihren Höhepunkt finden.
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Die Stadt: In den 90'er Jahren erhielten die vielen vernach- lässigten
Häuser von Santa Cruz auf Anordnung der Gemeindeverwaltung zumindest einen neuen Fassadenanstrich. Die Farbe dafür
wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Santa Cruz ist von der ganzen Insel aus mit öffendlichen Verkehrsmitteln
leicht zu erreichen. Die Überlandbusse enden in der modernen " Estacion de Guaguas" am südlichen Stadtrand.
Parkplätze für private PKW's sind rar und dürfen nur zeitlich begrenzt benutzt werden. Selbst Hotels haben
häufig keine eigenen Stellplätze oder Garagen. Außerdem ist der Verkehr in der Stadt, der oft als Einbahnstrassen
ausgewiesen ist, für Ortsfremde sehr schwierig zu befahren. So ist man als Fußgänger am besten mit dem
Bus oder Taxi unterwegs. |
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Zur Geschichte Im 16. Jh. wurde der wirtschaftliche Aufschwung an der
Amerika-Route durch den regen Handel mit England noch verstärkt, wo der tinerfenische Malavasia-Wein sehr
begehrt war. Allerdings wollten die Engländer die fruchtbare und strategisch so günstig gelegene Insel gern selbst
besitzen. Sie unternahmen von 1657 bis 1799 vier erfolglose Versuche die Insel mit militärischer Gewalt einzunehmen.
Erst als der englische Flottenadmiral Nelson bei einem Angriff auf die Insel einen Arm verlor wurden die britischen
Anexionspläne begraben. |

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Zur Geschichte
Zeitweise geriet die Insel ( in den 20'er und 30'er Jahren des letzten Jh. ) im internationalen Handel zeitweise
ins Abseits. Daher kam es einer Strafver- setzung gleich, als die spanische Regierung im Februar 1936 den
faschistisch gesonnenen General Francisco Franco y Bahamonde ( 1892-1975 ) zum Militär- goveneur von Teneriffa ernannte.
Franco schmiedete jedoch Pläne für einen Putsch, und schon im Juli desselben Jahres brach er mit seinen Truppen
von der Insel auf, um die republikanische Regierung zu stürzen. Dies war der Auslöser für den drei Jahre
andauernden Spanischen Bürgerkrieg, aus dem die Faschisten mit umfangreicher ausländischer Hilfe siegreich
hervorgegangen sind. |
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